Montag, 11. Februar 2019

Klimagegner? Es reicht!

(Eigentlich wollte ich hier ja nix mehr schreiben ... aber es geht wohl nicht anders)

Die geballte Inkompetenz diverser Protagonisten im Fall Greta Thunberg ist inzwischen nicht mehr zu ertragen. Die Entwicklung der Digitalen Gesellschaft war eben genau nicht mit dem "Ja oder Nein", "Gut oder Böse", "Null oder Eins" -Denken gemeint. Aber genau das passiert seit einigen Wochen immer zügelloser. Inzwischen bin ich immer öfter geneigt der Masse der Protagonisten zu unterstellen, absichtlich zu desinformieren, absichtlich zum Hass aufzurufen, absichtlich Dinge nur digital zu betrachten und damit in die Schubladen "Gut oder Böse" zu unterteilen.

So funktioniert diese Welt aber nicht!

Ursache welches zu diesem Blogpost jetzt führt ist die inzwischen nicht mehr tragbare Krakeelerei um Greta, Freitags streikende Schüler und diverse Umweltaktivisten. Es ist einfach nicht mehr zu ertragen, wie wieder und wieder versucht wird von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. Es werden völlig abstruse Vergleiche hergestellt, die wirklich jeder noch so kleinen zu vermutenden Intelligenz, völlig zuwider laufen. Da werden "Flüge" einer Umweltaktivistin mit der Aussage von Herrn Merz gleichgestellt, der da vor einigen Wochen von sich behauptete, sich nicht als Teil der Oberschicht zu betrachten.

Bitte? Was hat das nun damit zu tun?

Da wird ein Mädchen teils aufs Übelste persönlich angegriffen, weil sie ihr Frühstück aus einer Plastiktüte holt, da sie ja gerade mal nichts weiter Umweltschädliches tut auf dem man herum hacken könnte? Sie wird angegriffen, weil sie von irgendeinem "Konzern" aufgebaut wurde, um für eine neue Klimapolitik zu demonstrieren?! Es ist eine zutiefst widerliche Art, kleinere nieder zu drücken um sich letztendlich nur größer fühlen zu können.

Ist die Masse dieser Gesellschaft eigentlich inzwischen wirklich nur noch so denkeingeschränkt und bemerkt nicht mehr was hier gerade passiert? Es werden, teils sogar zu Recht, Medien angegriffen, weil sie völlig kritiklos über das Phänomen "Greta" berichten und damit vermeintlich in das große Verschwörungssprachrohr "Grüne Verblödungspolitik" blasen würden.

Man sollte wohl lieber mutmaßen, dass Ihr (die Karkeeler) alle nur damit beschäftigt seid nur ja nicht vor der eigenen Türe zu kehren, weil Ihr selbst erschrocken bemerkt habt, dass Ihr alle von einem kleinen Mädchen instrumentalisiert worden seid. Ihr fangt da plötzlich das eigene Verhalten zu reflektieren und stellt nun erschreckt fest, Ihr steht Seite an Seite mit jenen Konzernen, denen die Umwelt eher lästig als erhaltungswürdig ist!

Erschreckt Euch der Blick in den Spiegel wirklich so sehr?!

Eine Differenzierung findet nicht mehr statt!

Eigentlich sollten sich alle insofern einig sein, dass wir nur diesen einen Planeten haben. Inzwischen sollte jedem verständlich gemacht worden sein, dass: "Der Mensch macht sich die Erde Untertan" nicht mehr gültig sein darf! Wer mit beiden Aussagen hier nichts anfangen kann, der möge sich bitte jetzt vom Rand der Welt stürzen. :o)

Ja natürlich, da hat "jemand" eine Kampagne gestartet, die wohl persönlichen "Reichtum" erbringen könnte. Ärgert es Euch nicht selbst auf die Idee gekommen zu sein? Es hat fast den Anschein! Diese Firma hat sich, ganz in derzeit aktueller Manier, ein "Gesicht" an Land gezogen und aufgebaut, die jetzt Greta Thunberg heißt. Sie hat einige persönliche Einschränkungen, die eigentlich keinen weiter stören sollten. Sie ist ein Mensch wie jeder andere. Aber genau das wird ihr nun zum Verhängnis. Sie ließ sich vor einen Zug spannen, den sie von Anfang an nie unter Kontrolle haben würde, da ja _andere_ am Steuer sitzen. Und Ihr?

Der Markt regelt einen Scheiß!

Wer aber drischt nun auf ein Mädchen von 16 Jahren ein? Es sind mehrheitlich und nachweislich Menschen die sich pikiert zeigen, weil sie an das eigene Unvermögen erinnert werden, weil sie eben doch viel lieber auf die vielen kleinen Annehmlichkeiten im Leben nicht verzichten wollen. Es sind in der Mehrheit genau jene, die weder Familie noch Kinder haben! Es sind zumeist genau jene, die der irrigen Meinung nachhängen, "das der Markt es schon regeln würde". Schaut mal genau hin! Genau jene reißen derzeit so dermaßen weit den Mund auf und legen sich eine fast schon pittoreske "Kompetenz-Kompetenz" zu. Selbsternannte "Retter von $irgendwas", meist Retter der Menschheit mit möglichst viel Geld, die dann doch eher einem Spektrum zuzuordnen sind, denen das Gestern näher am Allerwertesten liegt als eine Zukunft, von der sie ja nicht mehr profitieren können. Denn das Bewusstsein, seine "Errungenschaften" nach einem Tod nicht mehr genießen zu können, scheint sich wohl nun doch bis in den entlegensten Winkel der Welt verbreitet und festgesetzt zu haben. Was ein Glück! Oder auch nicht, denn die Welt scheint nicht erhaltenswert zu sein. Klar, so ohne Kinder? Da gibt es nicht viel zu hinterlassen. Wozu also Wissen aneignen, das keinen Profit erbringt?!

Diese Personen merken es dann natürlich nicht, dass sie sich auf eine Weise bewegen, die sie sonst ja immer - aber eben nur bei anderen - anprangern: Menschen zu einem Ding degradieren! Ein Spielzeug, mit dem man je nach Gusto so verfahren darf, wie man gerade will? Warum sucht Ihr alle zusammen nicht nach den wirklich Schuldigen? Weil Ihr genau wisst keine Chance zu haben, gegen eine vernunftbegabte Klimapolitik zu argumentieren, weil ihr auf ganzer Linie verlieren würdet und deswegen lieber ein kleines Mädchen angreift? Warum greift Ihr alle zusammen nicht genau mal jene an, die auch Euch mit Umweltzerstörungen, gefakten Lebensmitteln, Plastik und sonstigen Unmöglichkeiten tagtäglich aufs neue vergiften wollen? Sind Euch die Geldgeilen Märkte, die sich eben niemals von selbst regulieren werden und immer und zu jeder Zeit nur den eigenen Profit allem anderen voranstellen, wirklich so viel lieber als Jugendliche, die genau Eure verzweifelten Versuche, den Status Quo zu erhalten, anprangern?

Ihr seid sowas von durchschaubar, Ihr seid arme Menschen. Denn Ihr habt weder Medienkompetenz noch irgend eine gesittete Form von Sozialkompetenz. Ihr seid schlicht vom Hass und vom Egoismus zerfressene Kreaturen, die viel lieber den eigenen Arsch gesichert an die Wand drücken wollen und den Spruch: "Nach mir die Sintflut" öffentlich zur Schau stellen und zelebrieren.

Am Ende passt das ganze aber dann doch wider in ein Schema, welches ich schon viel zu oft in den vergangenen Jahrzehnten erlebt und angeprangert habe: "Kinder müssen einfach nur funktionieren und sollen ohne Fragen zu stellen das nehmen, was ihnen vorgesetzt wird." Die Politik macht es ja seit Jahren vor.

Ich könnte mehr schreiben zu diesem Thema, ich möchte es fürs erste jedoch bei diesen Worten belassen. Ich hoffe ja immer noch, dass es den einen oder anderen gibt, der sich endlich mal auf das Wesentliche beschränkt und jene an den Pranger stellt, die kein Interesse daran haben, das Klima als auch die Umwelt zu schützen! Greta hält Euch bisher nur den Spiegel vor das Gesicht und das mögt Ihr einfach nicht. Denkt mal darüber nach!

Links

Ihr wollt Links, die "beweisen", in welch - teils dümmliche Zusammenhänge - diese Thematik gebracht wird? Hier findet Ihr einige wenige Beispiele, eine kleine Auswahl, die sich durch viele weitere ergänzen ließen.

http://www.danisch.de/blog/2019/02/03/ueber-den-von-links-betrachtet-seltsamen-unterschied-zwischen-einer-11-und-einer-15-jaehrigen/

http://asemann.de/index.php/2019/02/10/politisch-ungewollte-medienkompetenz/

http://www.danisch.de/blog/2019/02/07/die-verkuendigung-des-wortes-der-greta/


Mittwoch, 9. Mai 2018

Champions League oder Kindergarten?


Ich nehme mir mal beispielhaft den Text zum 1. Mai der Piratenpartei als Vorlage, um zu verdeutlichen, weswegen eine Frau Gabelmann in Gänze ungeeignet ist, eine wie auch immer geartete Öffentlichkeitsarbeit kompetent zu bewerkstelligen.

Frau Gabelmann meint von sich selbst, in der Champions League zu spielen, besagter Text besitzt allerdings nur Kindergartenniveau. Das wird mit dem ersten Satz schon deutlich. Auf einen Doppelpunkt im Satz beginnt das nachfolgende Wort in Großschreibung. Zudem ist dieser erste Absatz ein Sammelsurium an Worten, weswegen man insbesondere gegen Ende hin ganze Sätze zweimal lesen muss, um überhaupt zu verstehen, was Frau Gabelmann da ausdrücken möchte. Auch wenn eine FDP in geschwollenem Deutsch daherkommt und in Menschen unterteilt, die „leisten“ und Menschen, die „Minder- oder Nichtleister“ sind, bitte was ist das für ein Deutsch?

Der zweite Absatz ist dann so falsch wie er nur sein kann. Zitat:

„Dennoch lohnt ein näherer Blick auf diese Meldungen, um eine Standortbestimmung durchzuführen. Sind wir schon bei Arbeit 4.0? Oder verharren jene, die sich professionell mit Arbeitspolitik beschäftigen sollten, mit ihrem Denken immer noch im geistigen Mittelalter?“

Wen genau meint Frau Gabelmann? Wer genau führt diesen Blick der Standortbestimmung? Die Piraten? Wer beschäftigt sich professionell mit Arbeitspolitik? Die Presse? Die Piraten? Wer?

Im darauf folgenden Absatz wird die Frage beantwortet und spätestens ab hier wäre es einen Offenbarungseid der Piratenpartei. Denn sie schreibt wörtlich:

„Unser Verständnis und unser Begriff von Arbeit stammen tatsächlich noch aus dem Mittelalter, aus einer calvinistischen Denkweise, die sich am besten mit dem Satz „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ beschreiben lässt.“

Übersetzt lautet der Satz folgendermaßen:

„Das Verständnis der Piraten von Arbeit stammt tatsächlich noch aus dem Mittelalter ...“

Und spätestens ab hier braucht niemand weiterzulesen, denn es wird ja beschrieben, dass die Piratenpartei hier auch nichts Neues zur Verfügung hat, sondern selbst auch im Mittelalter feststeckt. Insbesondere der Begriff „calvinistisch“ ist vom Prinzip her beschämend in seiner Verwendung. Denn beim Clavinismus handelt es sich zuerst einmal um eine christliche Weltanschauung, auch wenn inzwischen einige Fragen zur Lebensführung in der Welt damit beantwortet werden können. Grundsätzlich aber hat dieser Begriff da nichts zu suchen. Schlägt man den Begriff in einer Enzyklopädie nach, wird man sich spätestens ab hier die Frage stellen: „Was will der Autor uns damit sagen?“. Die Verwendung dieses Begriffs soll offenbar einzig die Eloquenz des Autors dokumentieren, nicht jedoch sinnstiftend für den gesamten Text sein.

Das Problem der Satzverstümmelung zieht sich durch den gesamten Text und macht ihn damit schlicht unlesbar. Spätestens jedoch mit diesem Satz (siehe Zitat) kann man dem gesamten Aufsatz Fakenews attestieren, da es sich um eine falsche Aussage handelt.

„Sogar halbe Staatsunternehmen sind da leider nicht ausgenommen, wie die Deutsche Post mit ihren neuen Richtlinien zur Entfristung von Arbeitsverträgen eindrucksvoll beweist.“

Die Deutsche Post als Unternehmen befindet sich seit 2005 nicht mehr in Staatsbesitz. Seit 2013 liegen die Staatsanteile sogar bei weniger als 25%. Und auch, wenn diese Formulierung „Staatsunternehmen“ noch stimmen würde, wie kann nur die Hälfte eines Unternehmens agieren, die andere Hälfte nicht? Dieser Satz hat nichts mit Logik zu tun und ist deswegen unsinnig.

Spätestens ab hier hatte ich keine Lust mehr, weiterzulesen. Es ist ein dummer Text. Um die Analyse jedoch zu Ende zu bringen, werde ich diese Kröte schlucken müssen.

Jetzt folgt der Beweis, dass Frau Gabelmann den Text verfasst hat, denn sie spricht von „ihrem schwarzen Pendant“ und von „Kollegin“, die sie in Frau Kramp-Karrenbauer von der CDU sieht. Angesichts der Qualität dieses Textes wird Frau Kramp-Karrenbauer das ganz sicher anders sehen.


Frau Gabelmann geht dann weiter über die Thematik BGE und das Verhältnis der Gewerkschaften dazu, die dies und jenes nicht verstanden hätten. Den nächsten Absatz beginnt sie wieder mit mit einem Fehler (auf Doppelpunkt folgt Großschreibung). Im Weiteren schreibt sie:

„Ja, es wäre eine absolute Revolution und echtes Neuland. Aber das ist ja mit Paradigmenwechseln immer so.“

Der Satz ist meiner Meinung nach die Krönung der gesamten Abhandlung. Das BGE wäre natürlich eine „Revolution“ im sozialpolitischen und gesellschaftlichen Sinne. Was darauf bei ihr jedoch folgt, ist die Verwässerung des Begriffs „Neuland“. Sie transponiert den Begriff weg von einer Digitalen Gesellschaft hin zu einem BGE. In meinen Augen in unzulässiger Art und Weise. Bemerkenswert ist dann der Einsatz des Begriffs „Paradigmenwechsel“. Ein Paradigma ist eine grundsätzliche Denkweise, eine Lehrmeinung. Um diesen Wechsel zu erreichen gibt es aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten:

1. Eine Revolution, aus der heraus sich ein Umdenken zwangsläufig entwickelt, bzw. entwickeln soll, sonst bräuchte es ja keine Revolution.
2. Ein Umdenken auf Basis einer historischen Weiterentwicklung, ein Umstoßen bisheriger Meinungen und Ansichten zum Wohle von [ … ] hier einer Gesellschaft.

Das Wort „Paradigmenwechsel“ ist an der Stelle schlicht unangebracht. Offenbar soll es lediglich dokumentieren: „Der Verfasser des Beitrages kennt Fremdwörter.“

Das dann Gewerkschaften einen Beruf haben und kein Konstrukt bzw. Zusammenschluss von Personen und Gruppierungen sind, war dann auch mir neu. Zudem weiß sie ganz sicher nicht, aus welchen Personen (und ihren Berufen) heraus sich die Gewerkschaften geformt haben. Denn sie schreibt (Zitat):

„Ich jedenfalls habe den Eindruck, dass die Gewerkschaften, die sich rein beruflich schon ein bisschen auskennen sollten, noch weniger vom Bedingungslosen Grundeinkommen verstanden haben als Ottonormalleser.“

Entschuldigung, das ist Deutsch, welches ich in der 4. Klasse erwarte, nicht aber von einer Person, die Öffentlichkeitsarbeit einer Partei organisieren möchte und „Champions League“ spielen will.

Nichts geht mehr ...

An der Stelle beende ich meine Textschau nun doch vorzeitig, denn alles Folgende würde meine vorigen Erläuterungen nur wiederholen. Denn das, was Frau Gabelmann mit diesem Text abgeliefert hat, ist einer Partei unwürdig zu veröffentlichen. Dieser Text beinhaltet nichts weiter als grauenvoll zusammengewürfelte Wortfragmente. Dieser Text ist unlesbar, durchtränkt von Schreibfehlern, schlechtem Deutsch und Grammatik. Dieser Text ist noch nicht einmal in kleinen Teilen zitierfähig, da zum schlechten Deutsch auch noch gravierende inhaltliche Fehler kommen.


Fazit: Gut gedacht ist noch lange nicht gut gemacht. Die geistige Schöpfungshöhe für diesen Text ist nicht höher zu bewerten als die eines Viertklässlers. Und die spielen bekanntlich allenfalls in der Kreisliga.

Aber es ist halt so wie im sonstigen Leben: „Karriere macht, wer auf seinem letzten Posten gut war, ohne dass erwiesen ist, dass er es auch auf seinem neuen Posten kann.“


In diesem Sinne, viel Spaß mit dieser Politischen Geschäftsführerin. Meine Forderung, auch angesichts dieser Textwüste, wäre: „Frau Gabelmann, treten Sie umgehend zurück!“.

PS:  Mein Anspruch ist nicht Champions League, denn privater Blog ist nicht Parteimedium.